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Die ersten vorliegenden Schätzungen zeigen, dass sich die spanische Versicherungswirtschaft im internationalen Vergleich wiederum gut entwickelt hat, wobei sich aber die Zuwachsrate gegenüber dem Vorjahr von 8.2 auf 7.7 Prozent reduziert hat. Das Prämienvolumen der Lebensversicherung ist mit 8.2 Prozent deutlich stärker gestiegen als im Vorjahr (6.8 Prozent). In der Nicht-Lebenversicherung dagegen hat sich die Wachstumskurve relativ deutlich von 9.3 auf 7.3 Prozent abgeflacht. Hauptgrund ist der erneut aufgeflammte Preiskrieg in der Motorfahrzeugversicherung. Die stark verbesserten Ergebnisse dieser Branche in den letzten Jahren haben viele Versicherer ermuntert, ihre Prämien zu senken, um in diesem hart umkämpften Markt Anteile zu gewinnen. Obwohl einige Sektoren – vor allem die Landwirtschaftsversicherung – unter den extremen Witterungsbedingungen litten, ist die gesamte Schadenbelastung im Markt nur leicht angestiegen. Eine leicht schwächere Kostenbelastung und vor allem höhere Finanzergebnisse führten zu verbesserten Gesamtresultaten. Die Umsetzung in nationales Recht der EU-Vermittlungsrichtlinie lässt weiter auf sich warten. Diese wird erst nach dem Sommer 2006 erfolgen. Die Vermittlerrichtlinie wird neu auch den Bankenvertrieb umfassen und dort Mindeststandards für Ausbildung und Qualifikation der Vermittler verlangen, wie das schon beim traditionellen Vertrieb über Agenten und Makler der Fall ist. Damit wird eine bessere Beratung der Kunden angestrebt. Markante Ergebnisverbesserung |
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