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Während der Zins- und Dividendenertrag vor dem Hintergrund sinkender Renditen einzig volumenbedingt etwas zunahm, konnten die guten Bedingungen an den Kapitalmärkten voll wahrgenommen werden. Die Gewinne und Verluste auf Finanzanlagen (netto) verdreifachten sich gegenüber dem Vorjahr. Davon entfielen über 80 Prozent auf Aktien, Anlagefonds und alternative Anlagen. 66 Prozent der Gewinne/Verluste auf Finanzanlagen wurden auf den zu Marktkursen bewerteten Finanzanlagen generiert. Dies zeigt die Abhängigkeit des Anlageerfolges von der Entwicklung der Kapitalmärkte und auch seine unter der Rechnungslegung von IFRS erhöhte Volatilität. Das Anlagevolumen nahm im Geschäftsjahr 2005 um CHF 1 717.6 Mio. zu. Der Anstieg von 6.6 Prozent ist zum einen auf die ausserordentlich gute Performance der Aktienmärkte zurückzuführen, welche sich unter IFRS unmittelbar in den zu Marktpreisen bewerteten Beständen widerspiegelt. Zum anderen flossen Neugelder aus dem Versicherungsgeschäft zu, die im Einklang mit der Anlagestrategie und -taktik vorwiegend in lang laufende festverzinsliche Wertpapiere investiert wurden. Die Laufzeitenlücke zwischen den Verbindlichkeiten aus der Lebensversicherung und dem Anlageportefeuille konnte wie geplant verringert werden. Um zusätzliche Währungsrisiken zu vermeiden, erfolgten die Neuinvestitionen weitgehend währungskongruent zum Versicherungsgeschäft. Die Anlagestruktur veränderte sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht. Das Gewicht der festverzinslichen Werte stieg auf 51.0 Prozent. Ebenso nahm der Aktienanteil erstmals seit langem wieder etwas zu. Er erreichte einen Wert von 6.4 Prozent. Als Kompensation erfuhren Hypotheken und Liegenschaften einen geringfügigen Rückgang. |
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