
Im Gegensatz zum Vorjahr, in dem sich das Prämienvolumen aufgrund der Entwicklung des Schweizer Lebengeschäfts zurückbildete, verzeichneten die Gesamtprämien wieder einen Zuwachs von 6.5 Prozent (in Originalwährung 6.3 Prozent). Dies war in erster Linie auf das beschleunigte Wachstum in der Lebenbranche zurückzuführen, das mit einer Volumensteigerung von 12.0 Prozent die Erwartungen erfüllte. Demgegenüber blieb die Zunahme im Nicht-Lebengeschäft bei bescheidenen 0.6 Prozent (in Originalwährung 0.5 Prozent). Der Anteil des ausländischen Direktgeschäfts Leben an den gesamten Lebenprämien stieg von 19.5 auf 22.0 Prozent. Der Anteil des ausländischen Nicht-Lebengeschäfts blieb nahezu unverändert bei 66.1 Prozent (Vorjahr: 66.9 Prozent).
Die Wachstumsträger im Lebengeschäft waren die Schweiz, Deutschland, Italien und Spanien. Gesamthaft waren die Kollektiv-Lebenbranche in der Schweiz sowie die Fondsprodukte die treibenden Elemente.
Die Rückbildung im Direktgeschäft der Nicht-Lebensparte findet ihre Ursache vor allem in der Entwicklung in Deutschland und in Frankreich. Ausser in der Schweiz bildete sich das Motorfahrzeuggeschäft in allen Ländereinheiten, welche dieses Geschäft betreiben, zurück. Dies als Folge der weicher gewordenen Märkte, welche in dieser Branche wieder einen anderen Zyklus einläuten. Die Verminderung im Transportgeschäft ist auf den Verlauf in Deutschland und in Frankreich zurückzuführen. Erfreulicherweise verzeichneten die ertragsstabilen Sach- und Haftpflichtversicherungen in allen Ländereinheiten (ausser in der Schweiz für das Sachgeschäft) positive Wachstumsraten und kompensierten die Rückbildung in der Motorfahrzeugbranche. Letztere bildete sich von einem Anteil von 34.0 Prozent am gesamten Direktgeschäft Nicht-Leben auf 33.0 Prozent zurück, während die Sachversicherungen ihr Gewicht um einen Prozentpunkt auf 39.9 Prozent anhoben.
Deutlich besserer technischer Verlauf
Als Ergänzung zur IFRS-Segmentinformation nach Bereichen im Finanzbericht auf diesen Seiten sind in der folgenden statistischen Ergebnisrechnung die Resultate nach Leben und Nicht-Leben aus der traditionellen versicherungstechnischen Optik dargestellt.

Deutlich gestärkte Eigenkapitalbasis
Das Eigenkapital erhöhte sich um 21.6 Prozent von CHF 2 040.7 Mio. auf CHF 2 480.8 Mio. Die Haupttreiber dieser Zunahme sind der sehr hohe Jahresgewinn sowie die Veränderung der nicht realisierten Kursgewinne auf Wertpapieren, welche direkt ins Eigenkapital fliessen.
Gewinnbeiträge aus allen Regionen
Sämtliche Geschäftseinheiten (vergleiche diese Seiten im Finanzbericht) haben positive Ergebnisbeiträge erwirtschaftet und die für 2005 gesetzten Profitabilitätsziele übertroffen. Ausser Deutschland, dessen kombinierter Schaden-/Kostensatz brutto sich verschlechterte, vermochten alle Segmente ihr Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu verbessern, insbesondere auch Spanien, wo sich der Wegfall der Fusionskosten und die Synergieeffekte in einer massiven Resultaterhöhung niedergeschlagen haben. Mit 52.5 Prozent des gesamten Ergebnisses vor Steuern erbrachte die Schweiz den grössten Beitrag. Einen nahezu gleichen Anteil erreichten ihre gebuchten Prämien für eigene Rechnung (54.4 Prozent).