Wie sehen Sie die Wachstumsmöglichkeiten im laufenden Jahr?
Wir haben verschiedene Massnahmen definiert, um ein rentables Wachstum sicherzustellen. Im Lebengeschäft werden wir von der zunehmenden Alterung der Gesellschaft profitieren und erschliessen uns mit der Initiative «50plus» ein interessantes und stark wachsendes Marktsegment. Dabei wollen wir die erste Adresse für die finanziellen Bedürfnisse älterer Menschen werden. Da das gegenwärtig tiefe Zinsniveau den Vertrieb traditioneller Versicherungspolicen schwierig macht, bieten wir zunehmend attraktive fondsgebundene Produkte an. Im schweizerischen Nicht-Lebengeschäft werden wir unsere Zusammenarbeit mit der Raiffeisen-Gruppe weiter intensivieren und als eine der ersten Versicherungsgesellschaften in der Schweiz Nicht-Lebenprodukte über den Bankschalter vertreiben. Wir sind für die Herausforderungen der Zukunft gut gewappnet.
Inwiefern werden die Aktionäre am guten Geschäftsergebnis partizipieren?
Trotz der Umstellung auf die neue Rechnungslegung IFRS und einem damit deutlich höheren Eigenkapital konnte die Profitabilität verbessert und eine Eigenkapitalrendite von 13.4 Prozent erwirtschaftet werden. Im Rahmen unserer ertragsorientierten, kontinuierlichen Ausschüttungspolitik beantragt der Verwaltungsrat der Generalversammlung, die Dividende um 63.6 Prozent auf CHF 9.00 je Aktie zu erhöhen.
Wie beurteilen Sie die Aussichten für die Helvetia Patria?
Wir wollen auch in Zukunft die Qualität unseres Versicherungsportefeuilles permanent verbessern und sowohl im Leben- als auch im Nicht-Lebengeschäft kontrolliert wachsen. Dabei sind neben dem organischen Wachstum auch gezielte Akquisitionen in den bestehenden Märkten denkbar. Wir sehen dabei in sämtlichen Sparten eine sehr gute Entwicklung der Ertragskraft und werden unser erfolgreiches Geschäftsmodell auf allen Ebenen weiter optimieren.